Skip to main content

Stiftung fördert interdisziplinäres Robotik-Team

Master-Studiengang Mechatronik und Robotik


„Das Projekt ist nicht nur eine Gelegenheit für unsere Studierenden, ihre Fähigkeiten und ihre Kreativität auf einer globalen Bühne unter Beweis zu stellen. Es vermittelt ihnen auch Kompetenzen und Fähigkeiten, die ihnen den anschließenden Berufseinstieg erleichtern“


FRoST kehrt mit EROS zum Mars zurück!

Die Marsoberfläche ist künstlich und die Mission fiktiv, doch der Wettbewerb ist real: Das Studententeam der Frankfurt UAS hat sich erneut für die European Rover Challenge (ERC) qualifiziert.

Im Master-Studiengang Mechatronik und Robotik an der Frankfurt UAS studieren Absolventinnen und Absolventen ingenieurwissenschaftlicher Bachelor-Studiengänge aus den Bereichen Elektrotechnik, Mechatronik, Maschinenbau und verwandter Disziplinen.

Mit dem selbstgebauten Rover ist das Frankfurt Robotics Science Team (FRoST) vom 4. bis 6. September 2026 in Krakau, Polen an den Start gegangen. 124 Hochschulteams aus 29 Ländern hatten sich für den Wettbewerb beworben. Es ist der sechste ERC-Auftritt des Teams, das mit einem teilweise neuen Kader an den Start geht, darunter erstmals auch Frauen im Team, sowie mit einem neuen Rover: EROS.

Der Name ist keine Anspielung auf eine griechische Gottheit – es handelt sich um ein Akronym. EROS steht für „Extreme Research and Observation System“. „Die größte Veränderung im Vergleich zum letzten Jahr ist das Fahrwerk unseres Rovers“, erklärt Teamleiter Jeldrik Schröer. „Mit EROS haben wir uns von dem Kettenfahrgestell verabschiedet, das FRoST seit den Anfängen des Teams über mehrere Rover-Generationen hinweg getragen hat.“ Das neue Fahrwerk verfügt über vier Räder, die jeweils unabhängig voneinander angetrieben und gelenkt werden können.

Vulkane, Krater, ausgetrocknete Flussbetten: Die Teams und ihre Rover-Prototypen müssen anspruchsvolle Aufgaben in einem geologisch realistischen Marsgelände bewältigen, das nach dem Vorbild echter NASA- und ESA-Missionen gestaltet ist. Dazu gehören die Navigation durch den „Marsyard“, das Sammeln von Bodenproben, die Durchführung von Wartungs- und Reparaturarbeiten mit dem Roboterarm, die Analyse der Proben sowie die Präsentation des Projekts vor einer Jury.

Bei der ERC 2026 wird EROS vor Ort von der Flugplattform „DAEDALUS“ von FRoST unterstützt, einer Drohne, die im Rahmen des Wettbewerbs autonome Missionen durchführt.

„Die wiederholte Qualifikation für die ERC zeigt, dass der Wissenstransfer zwischen den Generationen der FRoST-Mitglieder und über die verschiedenen Studiengänge hinweg reibungslos funktioniert“, sagt Prof. Dr. Karsten Schmidt. „Das Projekt ist jedoch nicht nur eine Gelegenheit für unsere Studierenden, ihre Fähigkeiten und ihre Kreativität auf einer globalen Bühne unter Beweis zu stellen. Es vermittelt ihnen auch Kompetenzen und Fähigkeiten, die ihnen den anschließenden Berufseinstieg erleichtern.“

Auch im nächsten Jahr hofft das Team, sich für die ERC zu qualifizieren – Wir wünschen alles Gute!

https://frost-rover.com/