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Zukunftsweisende Wohnkonzepte für Senioren

Interdisziplinäres Forschungsprojekt Fb1, Fb2, Fb4 der Stiftung HERR


„Wie würde die Teilhabe alter Menschen am gesellschaftlichen Leben ihr eigenes Leben verbessern.“


Das Projekt Senioren-Wohnen-Zukunft ist ein von der Stifterin Sigrid Herr initiiertes Projekt an der Frankfurt UAS, geleitet von Frau Prof. Dr. Caroline Günther, Studiengangsleiterin Masterstudiengang Inclusive Design – Inklusive Architektur und Prof. Dr. Michaela Zeiß, Pflege und Gesundheitsmanagement, Studiengangsleiterin Inclusive Design sowie Prof. Dr. Eicke Godehardt, Schwerpunkt: Intelligente Systeme, Studiengangsleitung Inclusive Design

 

Motivation der Stifterin sich mit diesem Thema Senioren-Wohnen-Zukunft zu befassen:

Prämisse – Brainstorming:

  • Was wäre, wenn Begrifflichkeiten wie Alten- und Pflegeheim, Altersheim und Seniorenresidenz aus dem deutschen Sprachgebrauch verschwinden würden, weil es solche Institutionen nicht mehr gäbe.

Was gäbe es stattdessen?

  • Wohnen auf Hoteletagen und in  Büroleerständen von Hochhäusern mitten in der Stadt?
  • Kommunikation und gathering together mit Freunden und Hotelgästen im Foyer – der Hotel Service ist ja schon etabliert.
  • Wohnen mitten in der Stadt mit allen Ressourcen die eine Innenstadt bietet? Theater, Oper,  medizinische Zentren in der Nachbarschaft, Kosmetikinstitute, Friseur,  Parks, VHS, Vorlesungen in der Uni, Kino, Lunch mit dem Enkel der dort arbeitet usw. 
  • Mehr Interesse an Hilfsmittel wie Robotik, um selbstständig zu bleiben. 

Welche Vorteile hätte die Teilhabe alter Menschen am gesellschaftlichen Leben?

  • Es hätte positive Auswirkungen auf das traurige Thema „Suizid im Alter“
  • Die Lebenserfahrung und Ressourcen der Senioren stünden allen 3 Generationen zur Verfügung, 
  • Einsamkeit, ein Thema aller Generationen könnte minimiert werden. 

Pflege – Brainstorming:

  • Nach welchen Kategorien würden wir Pflegestufen neu ordnen können, wenn alte Menschen nicht mehr an anderen Orten, wie Heimen oder Senioren Residenzen (oft Orte der Traurigkeit und der gekünstelten Heiterkeit und Bespaßung), leben müssten sondern in unserer Gesellschaft integriert blieben?
  • Welche neuen Lebens- und Wohnformen würden ihnen Sicherheit bieten und gleichzeitig die Teilhabe am städtischen Leben erlauben. 
  • Wie könnten die Kosten gegenüber einer Unterbringung in Altenheimen minimiert werden wenn man vorhandene Infrastrukturen von Büroleerständen in Hochhäusern und leersstehende Hoteletagen nutzt? z.b. 
    • Concierge/Rezeption
    • Zimmerservice, 
    • Nachtportier
    • Schwimmbad oder Fitnessraum
    • Ambulanter Pflegedienst 

Link zur Präsentation des FUAS Forschungsprojekt Senioren-Wohnen-Zukunft 

© Frankfurt University of Applied Sciences